>>Der Herbstanfang mit den Igel-Freunden Pia & Karl

Der Herbstanfang mit den Igel-Freunden Pia & Karl

Sicher habt ihr es auch schon gemerkt. Die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen, Kastanien liegen auf der Erde und im Supermarkt gibt es die ersten Kürbisse. Morgens wird es später hell und abends viel früher dunkel. Ganz klar: der Herbst ist im Anmarsch.

Dieses Jahr fällt der kalendarische Herbstanfang auf den 23. September. An diesem Tag sind Tag und Nacht genau gleich lang. Das bedeutet, dass von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang genau zwölf Stunden vergehen. Nach diesem Tag werden die Nächte länger und die Tage kürzer.

Was bedeutet das Wort „Herbst?“
Das Wort Herbst hat seinen Ursprung im germanischen Wort „harbista“ und dem englischen Wort „harvest“. Das bedeutet übersetzt „Erntezeit“ und passt bis heute wirklich gut, denn im Herbst reifen einige Obstsorten wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Weintrauben, die dann geerntet werden.
Aber auch viele Früchte bringt der Herbst mit sich. Dazu gehören zum Beispiel Kürbisse, Nüsse, Maiskolben und Hagebutten.

Der Herbst & die Tiere
Mit Beginn des Herbstes fliegen Zugvögel oft in großen Schwärmen in wärmere Regionen der Welt, um dort zu überwintern. Störche fliegen sogar bis nach Afrika, um dem kalten Winter in Europa zu entfliehen.

Auch Wildtiere verlagern ihren Lebensbereich im Herbst. Und zwar aus den Waldregionen hinein in städtische Regionen. Allerdings birgt das Leben außerhalb vom geschützten Wald einige Gefahren. So stellt nicht nur der Straßenverkehr eine große Bedrohung für Tiere wie Igel dar. Auch fehlende Unterschlupfmöglichkeiten machen den Winterschläfern das Leben schwer.

Igel schützen
Besonders Igel haben unter den schlechten Lebensbedingungen zu leiden und stehen daher seit 26 Jahren unter Naturschutz. Dennoch ist das Leben des stacheligen Tieres auch heute noch bedroht, da es ihm an Lebensraum und Nahrung mangelt.

Die beiden expika Igel Pia Wirbelwind und Karl Querdenker, die euch durch die expika Welt führen, kennen dieses Problem aus erster Hand. Besonders Pia kann mit ihrer aktiven und unternehmenslustigen Art nicht tatenlos zuschauen, wie die Igel leiden. Und auch Karl, der Denker, der die Welt begreifen und verstehen will, hat fleißig über dem Problem der Igel gebrütet.

Zusammen mit unseren Igel-Freunden Pia und Karl haben wir ein paar Tipps für euch, wie ihr ihren kleinen stacheligen Freunden in der stürmischen Zeit etwas Gutes tun könnt:

  • Igel lieben naturbelassene Gärten mit ungemähten Rasenflächen, Hecken und Sträuchern. Hier finden die Insektenfresser genügend Regenwürmer, Spinnen & Co. und fühlen sich am wohlsten.
  • Auf der Suche nach Nahrung durchqueren die kleinen Tiere große Gebiete. Dafür benötigen sie freien Zugang. Durch Hecken und Lattenzäune kommen sie gut durch. Andere Zäune und Mauern sollten kleine Öffnungen bieten, durch die die Igel durchschlüpfen können. Bei Drahtzäunen sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht bis zum Boden reichen, da sich die kleinen Wildtiere sonst darin verfangen könnten.
  • Als sicheren Unterschlupf nutzen Igel gerne dichte Laubhaufen, Baumstümpfe, Hecken oder Holzstapel in ruhigen Ecken. Bei der Gartenarbeit oder beim Spielen im Garten solltet ihr das im Hinterkopf behalten und bereits bestehende Igelnester nicht zerstören und gegebenenfalls vorsichtig umsetzen.  

Solche Winterquartiere werden von Igeln gerne angenommen. Man kann Igelhäuser auch selbst bauen oder im Fachhandel oder Baumarkt kaufen. Bis auf kleine Unterbrechungen schlafen die Igel den Winter über bis in den März oder April.

Die Jahreszeit, die Igel die meiste Zeit verschlafen, könnt ihr ausgiebig für tolle Herbstspaziergänge, Pfützen springen und bunte Bastelnachmittage mit den Kids nutzen. In den kommenden Wochen halten wir euch mit kreativen Ideen für den Herbst auf dem Laufenden. 

Freut euch auf Abwechslung und genießt die goldene Herbstzeit.

2018-09-21T14:28:09+00:0023. September, 2018|Allgemein|